Möser und das Rittergut Gränert von Albrecht III., Erzbischof von Magdeburg, wurden für anderthalb hundert Mark Brandenburger Silber an das Domkapital Brandenburg verkauft. Es ist die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Möser. Das ursprüngliche Dorf Möser befand sich entlang der Gränertstraße.
Ein Herr von Werder verkaufte das Dorf Möser und das Rittergut Gränert an das Kloster Lehnin. Die Mönche pflanzten an den Hängen des Weinberges Weinreben an. Das Dorf blieb bis 1542 in Klosterbesitz. Nach Auflösung des Klosters fielen Dorf und Rittergut dem Kurfürsten von Brandenburg zu.
erwarb Matthias von Saldern das Dorf Möser in Pfandbesitz
wurde die Familie von Arnim, Schlossherrn auf Plaue Eigentümer des Dorf Möser
war das Dorf Möser im Besitz der Plauer Schlossherren von Görne. In der Görnezeit wurde eine Fußgängerbrücke, von der Ecke des Ziegelberges auf der Plauer Seite zu dem Hegeholz auf der Möser Seite, gebaut. Sie hielt aber nicht lange. Der Weg dorthin hieß der Plauersche Weg.
Am Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde das Dorf, etwa die Hälfte der Gehöfte, schwer verwüstet.
erhielt Adam von Görne von seinem Vater Georg Christoph von Görne das Dorf Möser. Hier baute Adam von Görne, wenige Meter östlich der Kirche, einen Herrensitz. In dieser Zeit wurde auf dem Weinberg, wie auch in vielen anderen Orten unserer Umgebung Wein angebaut.
verkaufte die Familie Görne das Dorf Möser an 18 ansässige
Bauern für 42.000 Reichstaler. Sie bildeten eine Interessenten-
gemeinde mit einem Gemeindevorsteher.
Ein Großfeuer vernichtete das Dorf. Nach einer Stunde lagen
10 Bauerngehöfte in Schutt und Asche.
bestand die Gemeinde Möser aus 37 Häusern mit 232 Einwohnern, 7 Acker- und Halbspannergehöften, 6 Kossätenstellen, einem Einlieger, einer Windmühle, einem einklassigen Schulhaus mit Küsterei und einem Lehrer. Die Einwohner waren als Ackerbauern, Viehzüchter und Fischer tätig.